Freitag, 9. Juli 2010

Kurzmeldung

…nein, ich bin schon noch da, nur fehlt gerade die Zeit, was ordentliches zu posten.

Ich kann aber schonmal androhen, dass es demnächst ein neues Fotoalbum aus der Türkei geben wird (gerade in der Mache).

Sonntag, 13. Juni 2010

Der Nussapfelberg.

Nachdem eine Websuche nach “Nussapfelberg” vor diesem Artikel ausschließlich Treffer in meinem Blog brachte, dachte ich, es würde die Welt auf jeden Fall besser machen, wenn mehr Menschen wüssten, was eigentlich so ein Nussapfelberg ist.

commons_haferflocken.jpg

Zutaten

Angegeben sind die Mengen, die für einen Papa und zwei Kinder im Alter von 4 und 3 Jahren reichen. Natürlich darf beliebig extrapoliert und auch modifiziert werden; die Angaben unten führen zu einem Ergebnis, welches weitestgehend dem entspricht, was mir meine Oma (Gott hab sie selig!) gelegentlich vorgesetzt hat, als ich noch klein war.

  • 1 Esslöffel Butter
  • 10 Esslöffel Haferflocken (grob oder fein; ich mag die groben lieber)
  • 5 Esslöffel Zucker (auch Rohrohrzucker geeignet sich wunderbar)
  • Apfelmus

Mehr Butter heißt noch mehr Geschmack, allerdings auf Kosten der Kalorientabelle.

Zubereitung

Der Butter (YESSS! wir sind hier immerhin in Hohenlohe-Franken!) wird in einer großen (vorzugsweise beschichteten) Pfanne zerlassen. Die Haferflocken werden flächig draufgestreut. Sobald sich der Butter in die Haferflocken verzogen hat, wird der Zucker genauso großflächig darüber verstreut.

Nun heißt es gut aufpassen und immer wieder umrühren; das Ziel der Aktion ist, den Zucker vollständig karamellisieren zu lassen, ohne dass dabei was anbrennt.

Servieren und Genießen

Der Nussapfelberg wird mit dem Apfelmus zusammen auf einem Teller angerichtet.

Wohl bekomms!

:-)

(Das Haferflocken-Foto ist von den Wikimedia-Commons)

Donnerstag, 10. Juni 2010

*schluchz!*

Grad lief die letzte Folge von H2O - Plötzlich Meerjungfrau auf KiKa.

Selbst auf der offiziellen Webseite steht rein gar nix davon, dass es jemals noch eine vierte Staffel geben wird!

* soiftz *

Jetzt werde ich niemals rauskriegen, ob Rikki und Zane wieder zusammenfinden!

Sonntag, 6. Juni 2010

Jetzt MUSS es einfach Sommer werden!

Hab mir vorhin zum ersten Mal in diesem Jahr angesäuerte Milch in die Kaffeetasse geleert.

Und die Bröckchen, die dann fünf Zentimeter hoch unten drin schwammen, einfach weggeleert.

Bei uns hält ein Liter Milch nur dann lang genug um sauer zu werden, wenn das Wetter so schwülwarm wie eben im Sommer ist.

Sonntag, 30. Mai 2010

Wie eine Feuerwerksrakete

…oder vielleicht doch wie ein Satellit?

Sowohl die Rakete als auch der Satellit steigen ziemlich schnell in den Himmel.
Die Rakete platzt mit nettem Effekt, sobald der Brennsatz leer ist.
Der Satellit ist zwar länger unterwegs, aber auch er verglüht letztendlich in einer Mini-Sternschnuppe.
Mal sehen…
:-)

Auf jeden Fall hat es unsere Lena gestern Abend tatsächlich geschafft, in die Fußstapfen von Nicole zu treten. Und das sogar ohne Hocker und Gitarre (an die zwei Sachen von damals kann ich mich noch ziemlich gut erinnern).

Die Creezy hat derweil auch schon ein paar Ideen, wie wir den ESC 2011 in Deutschland dann aufziehen werden.

Das war eine richtig fette Show, gestern Abend, und ich hätte die Lena zwar in den Top 10 vermutet, aber nicht auf Platz 1. Ich hätte mir überlegen müssen, wie ich meine Punkte zwischen Island, Belgien, Moldawien, Griechenland und der Türkei aufteile.

Für den letzten Platz hätte ich mich schwer getan, zwischen Weißrussland und Großbritannien zu entscheiden.

(auf Eurovision.de gibt es zu allen ein Video)

Ein herzliches Dankeschön an alle Europäer, die für Deutschland gestimmt haben!

Donnerstag, 27. Mai 2010

Mist! Verpasst!

diadelatoalla.jpg

Dabei war doch am Dienstag Towel Day! Also quasi sozusagen Welt-Douglas-Adams-Tag!

Die offizielle Webseite zu diesem Anlass (inklusive Countdown zum nächsten Towel Day) gibt es unter http://towelday.org, und es gibt sogar eine Towel-Day-Group auf Flickr…

Bei den von Towelday.org verlinkten “interessantesten” Towel-Day-Bildern sind echt schöne dabei.

(Und Nein, das auf dem Bild bin nicht ich; das Bild ist von den Wikimedia-Commons)

Montag, 3. Mai 2010

Nussapfelberg

Gut zu wissen, wenn man mal keine Haferflocken da hat:
auch mit dem 3-Korn-Müsli von Gut&Gerne kann man einen Nussapfelberg bauen.

Dienstag, 6. April 2010

Der lügt.

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Am Wochenende war ich mit meinem Kumpel Andi auf einem Käseseminar in der
Schmalzmühle.
Heute bin ich mir sicher, dass uns der Gastgeber, Fritz König, angelogen hat; dazu aber später mehr.

Die Anfahrt per Tomtom ist schonmal gar nicht so leicht, denn zumindest meines kennt die Schmalzmühle genausowenig wie Waldtann.
Angekommen präsentiert sich die Schmalzmühle als Einsiedlerhof, auf dem die Familie König - tja, man kann es schon so sagen - residiert.

Die Königs bieten neben “Ferien auf dem Bauernhof” und “Einkaufen auf dem Bauernhof” auch besagtes Käseseminar an. So ein Käseseminar wird für zwischen 20 und 30 Leute abgehalten, wobei der Gast in erster Linie bombig unterhalten und ihm quasi nebenbei die Produktion von Weichkäse beigebracht wird.

Drei Stunden lang wird man in einem Saal vom Chef persönlich aufs beste unterhalten. Neben der Verkostung von vier auf dem Hof produzierten Käsesorten “ad libidum” bekommt man - ganz lokalpatriotisch - nebst Streuobstapfelschorle vom Hesselberg und Wassertrüdinger Bier auch den einzigen im Landkreis Ansbach angebauten Wein zu trinken.

schmalzmuehle_fritzens_aeltester_kaese.jpg

Auch des Fritzens ältesten Käse bekommt man persönlich und mit Handschlag vorgestellt, freilich ob des Heiligenstatus des Laibes aber ohne den Hauch einer Chance auf Verkostung. Wobei der doch recht interessante Geruch durchaus zu einem kleinen Bissen verleiten könnte …

Selbstverständlich kommt auch die Geschichte des Hofes während der Veranstaltung nicht zu kurz.

Das eigentliche Thema und das unbestrittene Highlight des Nachmittags ist dabei auf jeden Fall die im wahrsten Wortsinne eigenhändige Produktion von Käse.
Ein fünf Liter großer Topf wird unter des Meisters Anleitung per Zugabe von Lab, diversen Beschwörungen und eigenem Handanlegen zu einem ansehnlichen Laib Käse, den die Gäste mit nach Hause nehmen dürfen.
Dort kann er sich je nach Weiterbehandlung zu einem Backsteinkäse, einem Camembert oder einem extrem leckeren in Öl eingelegten Käse verwandeln.

Als zusätzliches Bonbon obendrauf bekommen die Gäste zum Schluss der Veranstaltung noch das Rezept für Weichkäse mit, sodass man die unter Fritz’ wachsamem Blick mühsam erlernten Tätigkeiten wie “den Deckel VORSICHTIG anheben”, “das Lab mit DÜNNEM Strahl beigeben” und “mit EINEM Finger die Konsistenz der Grundmasse prüfen” zuhause fleißig weiter üben kann.

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Wobei ich hiermit beim Betreff angelangt bin:
Der Fritz König behauptete uns gegenüber nämlich, dass sich so ein selbstgemachter eingelegter Käse im Kühlschrank zwischen 6 und 8 Wochen hält — und das stimmt unter Garantie nicht, denn der ist vorher mit 100prozentiger Wahrscheinlichkeit weg …

Samstag, 3. April 2010

Köttelfreie Hasen

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Andrea hatte solchen Spaß beim Basteln und weil noch so viel Holz von der Birke da war, die der Opa umgemacht hat, sind wir kurzerhand in die Massenproduktion von Birkenosterhasen eingestiegen.
Wer noch einen braucht, fährt einfach kurz bei vorbei und zahlt genau soviel für einen, wie er möchte.

Frohe Ostern!

Dienstag, 23. März 2010

Falsches System

Da schreibt mir mal wieder irgendein Mail-Administrator, dass irgendein Fehler aufgetreten ist.
Die Mail selber ist leer, und der Anhang nennt sich “letter.zip“.
Und entpacken lässt sich das Ding auch nicht; meine Entpacker behaupten, das wäre gar kein Zip.
Und der Hex-Editor zeigt mir “This program cannot be run in DOS mode”.

Wissen die denn nicht, dass ich gar kein Windows habe?!?

Die Leute, die meinen Webserver administrieren schreiben kurz darauf, dass mein Account zu viel Spam geschickt hat und deshalb dicht gemacht wird. Ich soll mich an die Anleitung im Anhang halten.
Aber da hängt auch nur ein Windows-Bildschirmschoner dran, der weder unter Linux noch unter Mac OS X laufen will…

:-)

Jaaaa, ich geb’s ja zu, ich hab mal wieder im Spamordner rumgewühlt…

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