Zum aktuellen Datum empfehle ich die Lektüre dieses Artikels auf Telepolis.de.
Dienstag, 6. September 2011
Die obere rechte Ecke
…vom Wörrstädter Markt 2011 sah am Samstag Abend etwa so aus:
(Klick macht das Bild 2000 Pixel breit; das Original hatte 11000 Pixel… dank dem wunderbaren Hugin)
In Rheinhessen gibt es die Unsitte, Cola und Weißwein zu gleichen Teilen zu mischen und als “Schoppen” oder “Cola weiß” an die Kundschaft zu verklappen. Von der Trinkbarkeit eines solchen Getränks konnte ich mir (eingedenk der Brechhilfe “Korea”, die sich ja ähnlich zusammensetzt, jedoch mit Rotwein) zunächst keine rechte Vorstellung machen. Deshalb musste ich eine Vielzahl an Stichproben nehmen und bin der Meinung: “Doch, das geht!”.
Allerdings war mein Kopf am Sonntag dann der Meinung, dass Cola irgendwie schlecht gewesen sein muss…
Sonntag, 28. August 2011
Die FAZ liegt komplett daneben
Die behaupten doch glatt, dass “Stand-Up-Paddling” die neue Trendsportart sei. Also so eine Art venezianischer Gondelfahrt, nur ohne Venedig und ohne Gondel sondern mit Surfbrett und Paddel.
Dabei geht doch der Sportler von Welt heutzutage lieber nach Brasilien, zum Favela Downhill… (Youtube-Link)
Dienstag, 23. August 2011
Ein Andenken
Vor grade mal einer Woche stand ich am Flughafen und hab aufs Geratewohl zwei Bücher mitgenommen.
Okay, nicht wirklich aufs Geratewohl, ich habe schon eine Weile gesucht. Eigentlich wollte ich was neues vom Thomas Thiemeyer (den ich nebenbei bemerkt auch sehr mag), aber die hatten seltsamerweise überhaupt gar nichts von dem da.
Deshalb habe ich mir in meiner Verzweiflung vom Eschbach “Ein König für Deutschland” und ein Buch von einer mir bislang unbekannten Autorin mitgenommen: “Grabkammer” von Tess Gerritsen. Im Original heißt das Buch “The Keepsake”, zu Deutsch in etwa “Das Andenken”.
Was soll ich sagen?
Der Flug war zwar nichteinmal eineinhalb Stunden lang; das hat aber doch für fast 200 Seiten gereicht, und auf dem Rückflug habe ich dann den Rest gelesen.
Lesebefehl!
(Und am Eschbach arbeite ich noch…)
Freitag, 19. August 2011
Rollender Verschluss
Rollender Verschluss
Wie schon mein altes Viewty hat natürlich auch das Samsung Galaxy 3 als Kamera einen Sensor mit Rolling Shutter.
Neulich konnte ich nun ein wenig testen, in welche Richtung da eigentlich was rollt.
Um die Verschlussrichtung ermitteln zu können, braucht man eine nennenswerte Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Sensor und Motiv, sonst tritt der Effekt nicht oder nicht sehr stark zutage. Da ich als Passagier auf der Autobahn unterwegs war, bot sich an, Fotos nach schräg vorne in die Leitplanken zu machen.
Zunächst das Hochkantbild (Der Auslöseknopf war unten; quasi “Telefonnormallage”):
Man sieht, dass die bewegten Teile in Querrichtung seltsam abgebildet sind, in der Hochachse des Bildes scheint aber alles zu passen. Das Bild wird also auf jeden Fall zeilenweise vom Sensor ausgelesen und nicht spaltenweise.. Komisch scheint jedoch der verschwommene Bereich in der Bildmitte zu sein; wenn doch zeilenweise ausgelesen wird, müsste auch der linke und der rechte Bildrand so aussehen?!?
Deshalb gleich noch ein Foto hinterher, diesmal mit dem Auslöseknopf nach rechts:
Besser! Denn damit kann ich nun genau sagen, in welche Richtung ausgelesen wird, nämlich in dieser Telefon-Lage von oben nach unten. Was daran erkenntlich ist, dass sich das Gras nach unten links wegzubewegen scheint.
Im vorhergehenden Bild wurde demzufolge von rechts nach links ausgelesen, und nun lassen sich damit auch die relativ scharfen Ränder erklären:
Bei angenommen äquidistanten Zeilen auf dem Sensor, ist der Abstand zwischen aufgezeichneten Details in den Randbereichen relativ groß und somit hat eine Geschwindigkeit weniger Effekt als in der Bildmitte, wo die optische Achse der Zeilen-Objektivkombination einen deutlich kleineren Winkel hat. Zum linken Rand hin jedoch hat der Rolling Shutter die Geschwindigkeit des Autos beinahe eingeholt.
Dadurch ist auch die relativ scharfe rechte Bildecke im zweiten Foto erklärt: der im Vergleich zur linken Ecke deutlich größere Abstand führte zu einem deutlich größeren Winkelschritt pro Zeile, was zu einer Abschwächung des Rolling-Shutter-Effekts führt. Das Gras links im Bild ist hingegen vergleichsweise nah am Sensor dran und da auch noch gegen die Fahrtrichtung ausgelesen wird, verstärkt sich der Effekt noch.
Zur Verdeutlichung noch eine Skizze:
Der Abstand zwischen den Bildpunkten an der Leitplanke ist zwischen der optischen Achse und dem rechten Bildrand deutlich größer als zur linken Seite hin.
Wenn man solche Sachen von seiner Kamera weiß, kann man sie für interessante Bildeffekte nutzen, siehe hierzu mein erster Link oder ein Link zu Flickr.
Erst neulich hat jemand ein iPhone in seine Gitarre reingeworfen und anschließend behauptet, man sähe die Schwingungen der Töne; tatsächlich ist auch das ein Rolling-Shutter-Effekt (allerdings zugegebenermaßen ein sehr netter):
Sonntag, 7. August 2011
Flugtage 2011 Weipertshofen
Heute Nachmittag waren wir in Weipertshofen auf dem Flugtag der Sportfliegergruppe Crailsheim. Neben einigen Helikopter-Starts und einem doch schon deutlich durchgeknallten Kunstflieger haben wir viele Motorsegler und Segelflieger und Modellflieger gesehen.
Und ich habe viele viele Bekannte getroffen: frühere und aktuelle Arbeitskollegen, Freunde aus der Grundschul- und Gymnasiumszeit, Abi-Kollegen vom TG, Bekannte aus dem Kindergarten…
Die Mädels haben sich schön Kinder-Schminken lassen und das Futter war auch lecker. Obwohl es zwischendurch mal anfangen wollte, zu tröpfeln, ist später noch die Sonne rausgekommen.
Super Sache, das!
Samstag, 30. Juli 2011
Houda Hotel Minidisko
Wir waren im Juni in Tunesien im Houda Golf & Beach Club in Skanes, der Touristenmeile zwischen Monastir und Sousse. Das Hotel gibt es tatsächlich auch im Internet.
Und was hat unseren Kindern am Meisten gefehlt, als wir wieder daheim waren? Klar, die “Miniminidisco”…
Also habe ich mich aufgemacht und wenigstens ein paar der Lieder bei iTunes eingefangen:
Das Lied, bei dem die Kids die Animateure in Grund und Boden brüllen, heißt eben nicht “okidoki” oder so, sondern “Hokey Cokey”. Der Interpret heißt “J.B. Kennedy” und es ist zu finden auf dem Album “Sommerhits für Discokids”.
(iTunes-Direktlink)
Der derbe Beat, zu dem Animateur Mickey im Clownskostüm immer alles gibt, heißt “Cha Cha Slide”.
Von diesem gibt es mindestens 1000 verschiedene Varianten (auch als “Casper Slide”), aber meines Erachtens klingt keine so gut, wie die, die in der Minidisco gespielt wird. Und genau diese habe ich auf einer EP namens “Cha Cha Slide” vom Interpreten “Mr. C” gefunden.
(iTunes-Direktlink)
Das Abschlusslied der Minidisko habe ich eine ganze Weile suchen müssen. Die spezielle Variante vom Houda Hotel kommt von “DJ Youcef” und das Lied heißt tatsächlich “Bip Bip”.
(iTunes-Direktlink)
Vielleicht erspare ich damit jemandem die Suche nach den Liedern… :-)
(Anmerkung der Redaktion: im Gegensatz zu Webseiten, die Geld verdienen müssen, sind die iTunes-Links oben so ausgeführt, dass sie direkt ans Ziel führen und ich nichts dran verdiene…)
Montag, 11. Juli 2011
Schuldenkrise in Italien
Die Medien melden seit gestern, dass nach Portugal und Griechenland nun auch Italien im Schuldensumpf zu versinken droht (z.B. hier und hier).
Mich macht das nachdenklich, denn im Urlaub habe ich das Buch “Absturz” von Michael Ridpath gelesen - da geht es unter anderem um einen Hedgefonds, der Italien so weit herunterzockt, dass die aus dem €uro aussteigen müssen…
Donnerstag, 7. Juli 2011
Tschüs, Urlaub!
Schee woars!
Der Sand war übrigens sehr fein und (im Gegensatz zu dem vom Stilhäschen) mittelmeerhalber durchaus salzig.








