Neulich kam in pur+ (Anm. d. Red.: das ist eine Sendung im KiKa) was über Hausstaub und wie der ent- und aus was der besteht. Und dabei haben die auch gesagt, dass bis zu 10 Prozent (!) des Gewichts eines bettüblichen Kissens aus lebenden und toten Hausstaubmilben sowie deren Hinterlassenschaften besteht …
Hammer!
Und zwar hat der Grünenpolitiker Malte Spitz seinen ehemaligen Provider T-Mobile auf Herausgabe der über ihn (beziehungsweise sein Handy) gespeicherten Daten verklagt. Und Recht bekommen.
Heute nun hat die Zeit das Ergebnis veröffentlicht.
Vor allem die interaktive Grafik hat es in sich und weckt in mir den dringenden Wunsch, mein Handy öfters mal abzuschalten.
Wohlgemerkt: das sind Daten, die T-Mobile ohne Nachfrage einfach mal so für jeden einzelnen Kunden speichert. Ohne GPS und Co. auch nur bemühen zu müssen.
Neulich hatten wir zu einem Kindergeburtstag so ein chinesisches Dingens, welches sich “Birthday Candle” nennt.
Das ist im Prinzip eine Plastikblume mit Feuerwerk und Toneffekt.
Als Vorbereitung soll man das Teil in einen Kuchen reinstecken. Dann die Lunte anbrennen. Wir haben zwecks besserem Effekt auch das Licht ausgemacht.
Und tatsächlich, die Show beeindruckt sowohl Kinder als auch Erwachsene!
Zuerst kommt eine gut halbmetergroße Stichflamme. Diese sorgt für das Anbrennen der Kerzen auf den Enden der Blütenblätter und für das Entsichern derselben; die Blüte klappt langsam auf.
Gleichzeitig mit dem Öffnen startet die Wiedergabe von “Happy Birthday” im Chinapop-Modus.
Durchaus sehr beeindruckend, die Show!
Dann kommt aber das böse Erwachen für alle, die die Anleitung nicht gelesen haben, denn das Getüdel hört nicht mehr freiwillig auf… Man muss die Knospe zerlegen, um an den Elektronikteil ranzukommen.
Ich konnte dann durch geschicktes Applizieren eines Zahnstochers zwischen Knopfzelle und Batteriekontakt wieder etwas Ruhe in die Runde bringen.
Selbstverständlich habe ich mich dann dafür interessiert, wie man das Getüdel denn laut Hersteller abstellen soll. Und dann bin ich auf diesen krassen Fauxpas in der Anleitung gestoßen:
Dort steht tatsächlich: “If you wish to stop the music, cut the red wire with scissors.”
Das geht ja gar nicht!
Spätestens seit “Stirb langsam” oder so weiß man doch, dass man NIEMALS das rote Kabel durchzwicken darf!1!!
Nur zwecks der Vollständigkeit: rote Kabel gibt es in der Blüte nur von der Platine zum Lautsprecher - seit wann macht man sein Radio denn so aus?!?
Wie immer hier im Blog werden alle Bilder per Klick noch ein bissel größer.
Da gibt es so eine deutsche Klitsche, die baut elektrogepumpte Düsenfahrräder oder sowas. Heißt treffenderweise eROCKIT, das Produkt; leider mit gut 12000€ etwas zu teuer für meinen Geldbeutel.
Zur Verdeutlichung nur mal eben dieses Video hier; da jagt einer sein eROCKIT zehn Minuten lang durch Monaco:
Über Gizmodo habe ich diesen klasse Artikel auf pixiq.com gefunden, der die Unterschiede zwischen dem menschlichen Auge und einer Digitalkamera aufzeigt.
Viele Dinge sind sehr ähnlich, einiges aber auch heftigst unterschiedlich. Nehmen wir mal das Dingens, das da bei der Kamera die Blende genannt wird. Wir haben im Auge eine direkte Entsprechung, die Iris, die ganz genauso funktioniert.
Etwas ganz anderes ist beispielsweise das Objektiv (welches viele Fotografen auch grausam aus dem Englischen entlehnen und “Linse” nennen). Die Bildschärfe wird bei der Kamera durch laterales Verschieben der Linsen zueinander im Objektiv eingestellt; beim Auge wird die einzige vorhandene Linse plastisch verformt.
Klasse finde ich in dem Artikel auch den Link zu 100fps.com: die haben probiert, herauszufinden, wie viele Bilder pro Sekunde der Mensch mit seinem Auge voneinander unterscheiden kann. Die klare Antwort lautet: es gibt keine klare Antwort!
Zum Absatz nach dem dritten Test passt sehr gut das Video von Paper-Plane, einer französischen Marketingagentur, die das angesprochene Nachbild-Phänomen für eine alleine schon gute Werbung benutzt haben:
(Youtube-Link, n.b. mit dem Video funktioniert der Effekt NICHT)
Jaaaaa, ich weiß, dass man Weißwurst nur vor 12 Uhr essen darf, aber immerhin ist ja 19:00 Uhr auch irgendwie wieder vor 12:00 Uhr - halt vom nächsten Tag …
Aber weiter im Takt. Was gehört standesgemäß zu einer Weißwurst dazu?
Richtig, Brezen und süßer Senf.
Und vom süßen Senf haben wir heut dreierlei getestet. Einmal den Händlmaier’s (mit Ökotest “Sehr gut”), dann einen byodo und dann noch einen Zwergenwiese.
Der Händlmaier war uns beiden zu süß. Der byodo ist geschmacklich etwas zu senfig. Und der Zwergenwiese trifft genau die Mitte zwischen süß und scharf — soooo muss das schmecken!
Klarer Testsieger bei Strempfers: Zwergenwiese Senf Süß.
Längere Antwort: kraftabhängige Viskosität. Thixotrop nennt man also irgendeine Art Flüssigkeit, die nicht wirklich flüssig aber auch nicht fest ist, und flüssiger wird, sobald man Kraft draufgibt.
Beispielsweise kommt Ketchup bekanntlich nie so aus der Flasche, wie es eigentlich beabsichtigt hatte. Erst nach kräftigem Schütteln stellt sich überhaupt so etwas wie Flussfähigkeit ein.
Die Ketchuphersteller probieren im Zeitalter der Plastikpullen, das Problem durch verschiedenste Dosiereinrichtungen einzudämmen oder zu umgehen, die jedoch führen meiner persönlichen Erfahrung nach neben diversen Mankos bei der Restentleerbarkeit meist zum vollständigen Verlust der Dosierbarkeit, zumindest was kleine Portionen angeht.
Selbstverständlich weiß auch die Wikipedia was zur Thixotropie, zum Beispiel, dass das Gegenteil davon die Rheopexie ist.
Dieses Video hier demonstriert das Problem anhand einer alltäglichen Anwendung:
Schaut man im Spanisch-Lexikon nach, so bedeutet sowohl “zumo” (gesprochen “sumo”) als auch “jugo” (gesprochen “chugo”) dasselbe: Saft.
Den Googlefight gewinnt der “zumo” schonmal sehr eindeutig, denn in Spanien trinkt man in den allermeisten Fällen einen “zumo”, wohingegen das was aus einem Brocken Fleisch rauskommt, “jugo” genannt wird.
In Mittelamerika aber gucken einen die Kellner meist etwas fragend an, wenn man einen “zumo” zum Trinken bestellt, denn dort trinkt man überwiegend “jugos”.
In den Foren vom LEO gibt es zum Thema so einige Diskussionen, zum Beispiel diese hier …
Des Rätsels Lösung ist (zumindest für Mittelamerika), dass ein “jugo” qualitativ hochwertiger ist, weil frisch aus dem Obst gepresst. Der “zumo” ist dort das, was man in Deutschland in Tüten kriegt; aus irgendeinem Konzentrat und mit Wasser oder wasauchimmer verdünnt und deshalb durchaus unbeliebt.