Mittwoch, 26. September 2012

Gemüsesachen

Neulich irgendwo gelesen:

Wer glaubt, nur von Zwiebeln müsse man weinen, hat noch nie einen Kürbis an die Rübe gekriegt.

Wohl war!

Sonntag, 16. September 2012

Schildkröten und Pfosten und Politiker

Beim Wortmischer gibt’s seit gestern eine aus dem lateinamerikanischen Raum stammende Geschichte, die mir so gut gefällt, dass ich sie einfach mal klaue:

Ein junger Mann spaziert über den Marktplatz eines kleinen Dorfes und beschließt, sich eine Ruhepause zu gönnen. Er setzt sich auf eine Bank und kommt mit einem älteren Herrn, der bereits dort saß, ins Gespräch. Als sie sich über die Situation im Lande, über die Regierung und überhaupt Politiker unterhalten, raunzt der Alte:

“Wissen Sie, Politiker sind wie Schildkröten auf einem Holzpfosten.”

Der Junge sieht ihn verwirrt an: “Diesen Vergleich verstehe ich nicht. Was meinen Sie damit?”

Da holt der Ältere weiter aus und erklärt: “Wenn Sie über die Felder wandern und dort auf einmal eine Schildkröte sehen, die auf einem Pfosten balanciert; was fällt Ihnen da ein?” – Und als er den verständnislosen Ausdruck auf dem Gesicht des Jüngeren sieht, fährt er fort:

“Erstens: Sie verstehen nicht, wie sie dort hingekommen ist.
Zweitens: Sie können kaum glauben, dass sie dort sitzt.
Drittens: Sie wissen, dass sie dort nicht alleine hinauf gelangt ist.
Viertens: Sie sind absolut sicher, dass sie dort nichts verloren hat.
Fünftens: Sie erkennen, dass die Schildkröte nichts Vernünftiges zustande bringen wird, solange sie da oben sitzt. Das einzig Vernünftige wird also sein, ihr beim Herunterkommen zu helfen.”

Nebenbei bemerkt: momentan ist in Crailsheim Volksfest, und dieses Jahr war die Frau Inge Gräßle da. Mal sehen, was aus der noch wird und ob sich die Theorie vom letzten Jahr irgendwie bestätigt.

Donnerstag, 6. September 2012

Alles klar

Gestern habe ich am Strand ein paar Fetzen von einem Buch gefunden. Natürlich interessierte mich brennend, was denn da für ein Buch wortwörtlich zerrissen wurde.
Dank des Internets und einiger sehr prägnanter noch lesbaren Worte (“Beißelmann”, “Prof. Dr. Morus”) weiß ich nun, was das war: Heinz G. Konsaliks “Männerstation”.
Der Eigentümer muss also Literaturkritiker gewesen sein …

;-)

Montag, 3. September 2012

Prepaid-Parkplatz

Wenn ihr mal nach Kraksdorf kommt: da gibt’s am Strand einen Prepaid-Parkplatz! Man wirft bei der Einfahrt je nach Tageszeit einen oder zwei €uros ein, dann geht die Schranke auf. Zum Rausfahren gibt’s dann eine Induktionsschleife.

Das hatte ich so noch nicht.

prepaid_parkplatz.jpg

Mittwoch, 22. August 2012

Kinkerlitzchen

Die Bildzeitung titelte gestern, dass der Kollege Wulff ab demnächst kurz mal eben 18000€ im Jahr mehr kriegen soll; freilich sehr skandalös das Ganze.

Dabei ist das doch alles gar nicht so schlimm; er kriegt ja nur ein Durchschnitts-Haushalts-Verfügbares-Nettoeinkommen mehr (die 18000€ geteilt durch 12 sind 1500€).

Oder andersrum: von dem, was der jetzt mehr kriegen soll, könnte man gerademal einen Durchschnittshaushalt mit durchfüttern.
Seht ihr, ist doch alles nicht so schlimm …

Nettoeinkommen und verfügbares Nettoeinkommen
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Sonntag, 12. August 2012

Einen hab ich noch

So, einen hab ich noch, und dann is aber gut für heute! Nämlich ein Foto vom letzten Dienstag:

feuerwehrbaustelle_waldtann_20120807.jpg

Nicht nur der Kran steht; die Bauigel schaffen auch kräftig daran, die Betonanker für die Bodenplatte auszugießen.
Wir blicken hier aus nordöstlicher Richtung auf das südliche Ende der werdenden Fahrzeughalle. Offenbar wird es hinter den Boxen noch ein paar Räume geben, und genau dafür sind diese Gräben.
Inzwischen sind an den Außenseiten der äußeren Gräben (z. B. der “linkste” Graben auf dem Foto) schon Styroporplatten als Perimeterdämmung angebracht und die Baustahlkästen zum Einbetonieren liegen auch schon bereit. Noch ist aber nicht der ganze Gebäudeumfang ausgebaggert.

Die Wilde Dreizehn

… von der Wega … Da is grad mal garnix “wild” …

wilde_13.jpg

(Wer mehr wissen will, guckt hier bei der Frau Nachbarin im Blog)

Sisyphos II

Heute mal ein extralanger Beitrag.
Aber auf Text freut ihr euch vergebens - ist halt so, dass die Bilder hochkant sind … ;-)

Der Sisyphos war übrigens einer, der der Legende nach bis in alle Ewigkeit einen Steinbrocken einen Berg hochrollt - und kurz bevor er oben ist, kullert das Drecksding wieder runter. So sagt’s zumindest die Wikipedia. Irgendwie ist “Mopped-Tank schleifen” bis auf unwesentliche Details eigentlich genau dasselbe - statt des Bergs hat man eben den Tank und statt des einen Steins hat man eben viele Steinchen auf dem Schleifleinen …

Wie neulich schon angemerkt, lassen sich große Flächen (auch wenn Kunstharzlack drauf ist) relativ zügig von Lack befreien. Bei einem Mopped-Tank gibt es aber auch einige kleine Ecken und Kanten, an denen man nur mit Schmirgelleinen schlicht verzweifelt. Die hab ich deshalb gestern mit meinem Proxxon angegangen:

tank_proxxon.jpg

Die Geschichte mit den miesen kleinen Ecken am Tankdeckel war denn auch recht schnell erledigt, aber die Innenseite war dann doch nochmal einiges an Arbeit. Das Schwarze hier in dem Bild ist übrigens großflächig aufgetragener Rostumwandler, der sich vor allem um die nicht zugänglichen Stellen kümmern sollte.

tank_unterseite.jpg

Aber nach nur einigen wenigen Stunden meditativen Schleifens hatte ich auch auf der Unterseite des Tanks deutlich sichtbare Ergebnisse:

tank_innenseite_fast_sauber.jpg

An der Stelle fand ich es richtig schade, dass der Tank ein paar Beulen hat, die gespachtelt werden mussten, denn so silbrig glänzend hätte ich ihn am liebsten nur mit Klarlack behandelt.
Seufz!
Aber es hilft alles nix; schließlich soll der Tank ja irgendwann mal wieder zum Rest vom Mopped passen und weiß lackiert werden. Damit der Rost zukünftig keine Chance mehr hat, habe ich also erstmal großzügig Rostschutzhaftgrund appliziert:

tank_rostschutzgrundierung.jpg

Als nächstes kommt eine Runde die Nasen rausschleifen, eventuell noch ein paar Kleinigkeiten nachspachteln, dann Haftgrund Grau und dann endlich wieder Weiß.

Samstag, 4. August 2012

Landung auf dem Feld

segelflieger_ruhe.jpg

Kreßberg.

Wie erst heute im Internet bekannt wurde, ist gestern in Kreßberg ein Segelflugzeug - vermutlich ungeplant - auf einem Acker gelandet.
Am späten Freitag Nachmittag sah man an der Landesstraße L1010 zwischen Waldtann und Marktlustenau in der Nähe der Ruhspitze ein Segelflugzeug auf einem frisch gedroschenen Getreidefeld. Da weder Notarzt noch Feuerwehr in der Nähe waren und das Flugzeug aus der Ferne auch unbeschädigt aussah, geht die Redaktion davon aus, dass niemand verletzt wurde. Hierfür spricht auch, dass die Landwirte direkt nebenan in aller Seelenruhe weiter Strohballen auf ihre Anhänger verluden.
Weitere Details zu dem Vorfall sind der Redaktion bislang nicht bekannt.

(Bild © A.Strempfer)

Donnerstag, 2. August 2012

Zweiter August

Im Freibad gibt’s Bremsen, und auch sonst hat man im Sommer ja immer mal wieder irgendwo einen Hubbel auf der Haut.

Aber das mit den Schnaken im Schlafzimmer, das hat bei uns dieses Jahr erst heute Nacht angefangen.

Da muss ich wohl mal wieder das richtige Buch auspacken

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