Montag, 11. August 2014

Und sie bricht und bricht und bricht

Neulich habe ich mir einen Zimmermannsbleistiftspitzer geleistet. So einen.

Was hab ich mich gefreut! Nie mehr mit dem Bastelmesser irgendwelche krummen Dinger schnitzen! Saubere Linien an den Wänden und Balken! Super Sache das, eine tolle Erfindung!

Die Praxis sieht leider anders aus, zumindest in meinen Händen.
Denn das Ding funktioniert für die bei mir vorrätigen Zimmermannsbleistifte nämlich NICHT. Ja, es spitzt. Nein, Striche kann man hinterher keine malen. Denn die Mine bricht beim Spitzen kurz vor dem Erreichen des Ziels (wenn ordentlich Graphit aus dem Holz rausguckt) ab. Einen Zimmermannsbleistift habe ich gar von ungespitzter Originallänge bis auf 8cm heruntergespitzt, ohne auch nur einen Strich zu machen, weil ich dachte, die Mine sei im Holz gebrochen (wie das beispielsweise bei durch Kinderhänden gegangenen Holzsstiften gerne mal der Fall ist).

Mein persönliches Fazit ist also, künftig wieder das Bastelmesser zu nehmen. Weil für die Kombination aus meinen Zimmermannsbleistiften und meinen Pfoten ist der Anspitzer schlicht nicht brauchbar.

Für dickere Dinger mit rundem Querschnitt hingegen tut das Ding ganz gut.

Montag, 28. Juli 2014

Meins kommt besser

Am Wochenende war in Crailsheim Kultur angesagt. Einmal im Jahr gibt’s da das ganze Wochenende Kultur und Fest (und goldene Nase für den Cateringservice), heuer schon zum neunzehnten Mal. An verschiedenen Stationen in der Stadt werden ganz unterschiedliche Dinge geboten, für näheres siehe kulturwochenende-crailsheim.de.
Ein unbestrittenes Highlight waren die Lufttänzer aus Berlin, die wieder eine atemberaubende Show gebracht haben. Besonders die Nachtvorstellung war sehr eindrucksvoll.
Ich habe einige Leute gesehen, die mir fast schon leid getan haben, weil die sich nicht die Show angeschaut haben, sondern nur das Display von ihrem Handy. Ich gebe zu, ich habe auch so ein paar Fotos gemacht, aber den Großteil der Aufführung habe ich einfach nur genossen.
Beim Durchzappen gestern habe ich dieses Foto hier gesehen, auf dem man unter anderem meinen Vordermann sieht, der auch grad ein Foto macht. Ich finde, meins kommt besser, oder?
;-)

lufttanz_kulturwochenende_2014.jpg

Sonntag, 29. Juni 2014

So machen wir das!

Fefe denkt genau so wie ich.
Weil Diäten haben was mit “Gürtel enger schnallen” zu tun, und nicht mit “lieber noch ein extra Sahnehäubchen”.

Freilich spart Deutschland da jetzt nicht wirklich viel. Denn das Geld, welches die Abgeordneten da alle zusammen übers Jahr einstecken, ist im Bundeshaushalt nur sowas wie ein einzelnes Salzkorn auf einer Brezel.

Sonntag, 18. Mai 2014

Ruhe

Vergangene Woche, unweit vom Stretton Aqueduct, Blick auf den Shropshire Union Canal:

shropshire_union_canal.jpg

Montag, 5. Mai 2014

Mischpoke

Bei meinem Farbmischbeitrag von neulich ist mir noch aufgefallen, dass das so ganz ohne Bilder relativ blöd zum Vorstellen ist.
Deshalb habe ich mich mit dem wunderbaren Inkscape hingesetzt und die Thematik mal etwas illustriert.
(Falls das jemand nachmachen will: Ebenen benutzen! Und den Ebenen-Mischmodus auf “Verdunkeln” für die subtraktive Farbmischung beziehungsweise auf “Screen” für die additive Farbmischung setzen )

Nehmen wir also mal an, wir möchten gerne subtraktiv mischen und hätten dafür Wasserfarben. Richtig schöne reine. Und zwar nicht in Rot, Grün und Blau, aber in Cyan, Magenta und Gelb. Dann geht das hier:

farbmischung_subtraktiv.png

Wie man schön sieht, ist da unser “normales” Rot, Grün und Blau jeweils schon selbst eine Mischfarbe - und genau so funktioniert jeglicher Drucker.

Mit Licht statt Wasserfarben und Rot, Grün und Blau hingegen mischen wir so:

farbmischung_additiv.png

Da sind dann auf einmal die Grundfarben von der subtraktiven Farbmischung die Mischfarben …

Alles klar?!

Montag, 28. April 2014

Die Spiderweb-App

Weil ich hier quasi unablässig mit Fragen zu der ominösen Spiderweb-App zugeschüttet werde, trete ich das einfach mal ein wenig aus (Achtung, schlechter Wortwitz).

Ich bitte gleich vorab, die nicht optimale Fotoqualität zu entschuldigen; es war noch recht früh …
Wenn man das Handy einfach so in die Hand nimmt und entsperrt, dann muss man schon sehr genau wissen, nach was man suchen muss:

spiderwebapp_1.jpg

Speziell bei hellen Hintergründen und wenn man von unten draufschaut, wird das dann aber auffällig:

spiderwebapp_2.jpg

Oder hier, aus einem anderen Blickwinkel:

spiderwebapp_3.jpg

Die Risse gehen auch noch schön in jede Ecke, aber Mitte Links auf 10 Uhr ist das Epizentrum.
Dumm an dieser Stelle: das ist ein Galaxy Nexus.
Da gibt’s den Digitizer zwar für unter 40€, aber selbst Profi-Telefonreparateure sagen, dass man das überhaupt nur dann versuchen soll, wenn man wirklich gut mit der Heißluftpistole ist (bin ich nicht, Anm. d. Red.). Lieber soll man sich das Display-Digitizer-Assembly holen, und dann sind wir schon wieder bei deutlich über 100€.
Und für 199€ gibt’s ein neues (und durchaus gleichwertiges) Motorola Moto G…

Jetzt wird erstmal so weiter gesmartphoned!

Sonntag, 27. April 2014

Tag des Handyfotos

Quark, stimmt nicht, aber nachdem ich mir gestern dummerweise die allseits berüchtigte Spiderweb-App auf mein Handy geholt habe, will ich heute mal ein paar Handyfotos aus der letzten Woche loswerden. Wie immer hier im Blog werden die Bilder mit Klick noch einen Ticken größer.

Habt ihr beispielsweise schon gewusst, dass Pusteblumen ganz anders aussehen, wenn sie aus dem Nebel auferstehen? Weil dann die Schirmchen tatsächlich fast zusammen geklappt sind. Das muss wohl feuchtigkeitsgesteuert sein, denn ich habe das nur bei den Pusteblumen in Bachnähe gesehen, nicht bei denen, die weiter oben im Dorf waren.

feuchte_pusteblume.jpg

Gut, die Nacktschnecken-Fotobombe rechts unterhalb der Pusteblume war so nicht beabsichtigt…

Hier hätten wir ein paar Wassertropfen auf einem Rosenblatt:

wassertropfen_rosenblatt.jpg

Der immer wieder äußerst armselige Versuch, das wunderbare Glitzern auf den Chip zu bannen …

Ganz frech hat sich mir diese Woche auch eine Wanze auf einem M12-Gewinde präsentiert:

wanze_auf_m12.jpg

Über den Gewindedurchmesser können wir uns streiten; ich bin mir nicht 100% sicher, ob das M10 oder M12 ist. Aber ich hab mich beim Reinzoomen gefreut, dass mein Handy so viele Details mitnimmt.

Und zum Abschluss zeige ich euch einen kurzen Blick auf den Frühlingsanfang:

gaensebluemchen_2014.jpg

Weil Frühling ist dann, wenn unter einen Kinderfuß 10 Gänseblümchen passen.

Sonntag, 20. April 2014

Osterfrühstück

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Osterhasen,
hier kommt das Rezept für “Obstsalat nach Art des Hauses” samt kinderfreundlicher Beilage, so als kleiner Vorschlag zum Frühstücken über die Feiertage.

Die Zutaten für den Obstsalat.

  • Eine Banane
  • Zwei Orangen
  • Zwei Äpfel, vorzugsweise etwas fester und etwas säuerlich
  • 2-3 EL Ahornsirup zum Süßen
  • 2-3 EL Limettensaft (oder Zitronensaft)
  • 100g Studentenfutter

Das Obst zerkleinere man und fülle es in eine Schüssel. Dann kommt der Ahornsirup, der Limettensaft und das Studentenfutter drüber, umrühren, fertig.
Das Ergebnis könnte zum Beispiel so aussehen:

obstsalat_nach_art_des_hauses.jpg

Und hier kommen noch die Profitipps:

  • Die Banane vor dem Zerkleinern schälen! ;-)
  • Die Äpfel der Länge nach vierteln, dann das Kerngehäuse rausschneiden und dann klein schnippeln
  • Von den Orangen zuerst mit einem scharfen Messer großzügig den Boden und den Deckel abschneiden. Auf beispielsweise die Bodenplatte stellen. Dann mit demselben Messer vorsichtig und nicht allzu großzügig die Schale außenrum wegschneiden. Was übrig bleibt, wird längsgeviertelt und das Weiße sowie eventuell die Kerne entfernt. Damit erspart man sich das Filettieren.
  • Natürlich kann bei den Obstmengen frei variiert werden; ich weise jedoch darauf hin, dass der Obstsalat so wirklich gut nur nach Rezept schmeckt …

Dazu reiche man kinderfreundlicherweise zum Beispiel so etwas:

  • 12 Toastscheiben
  • 4 Eier
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 3 EL Zucker
  • etwas Öl zum Anbraten

Die Toastscheiben werden getoastet; das hindert sie daran, zu viel von der Eimischung aufnehmen zu wollen. Die Eier, den Vanillezucker und den Zucker leert man zusammen und vermischt gründlich. Anschließend in einen Suppenteller geben. Darin werden die getoasteten Toastscheiben kurz gewendet, bevor man sie in der Pfanne knusprig anbrät.

Anderenorts heißt dieses Gericht auch “French Toast” oder “Arme Ritter”; mir sind die Dinger heute früh aber etwas dunkel geraten, und meine Mittlere hat aus den “Armen Rittern” kurzerhand “Tote Ritter” gemacht … Ech, ech ech
;-)

Donnerstag, 17. April 2014

Echte Könner

Nur echte Könner

  • fahren ohne Führerschein
  • mit einem nicht zugelassenen Auto
  • tagsüber
  • viel zu schnell durch die Ortschaft
  • knallen gegen eine Mauer
  • schaffen einen Überschlag
  • und rasieren dabei eine Straßenlaterne ab.

Gibt’s nicht?
Doch, vorgestern, in Waldtann (Link zum Hohenloher Tagblatt).

Dienstag, 8. April 2014

Aufdrehen!

Also wer heute kann, dem empfehle ich dringend, sein/ihr Radio anzuschmeißen und SWR3 zu horchen, notfalls auch übers Netz.
Weil da is heute 80er-Tag und Songs aus den 80ern mögen erwiesenermaßen ja auch spätere Generationen.

Nur so, als Tipp für euch!

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