Donnerstag, 21. Januar 2016
Ich habe mir eine kleine Bandsäge für zum Basteln bestellt (die ist noch nicht da, ich werde berichten!). Bei der Recherche habe ich gemerkt, dass es auf dem Markt Bandsägen für zwischen 75€ und deutlich fünfstelligen Beträgen gibt. Nachdem ich mal meinen persönlichen Rahmen abgesteckt hatte („ka Glump“ und „nix außergewöhnliches“), und weil ich sowieso ein paar Geräte von M€tabo habe, wollte ich eigentlich eine „BAS 260 Swift“. Leider ist die vom Hersteller inzwischen abgekündigt und wird im Frühsommer durch ein neues Model ersetzt, sodass ich da eigentlich einen Restposten hätte erstehen müssen. Aber der Dealer meines Vertrauens hat mir alternativ eine Holzstar HBS 251 empfohlen und angeboten. Die sah von den Daten her recht ähnlich aus. Und auch optisch …
Genau wie die günstigen Sägen von Einhell (TC-SB 200), Güde (GBS 200), Scheppach (HBS 20), Record Power (BS250), Holzmann (HBS 245Q), Bernardo (HBS 260), Atika (BS 205). Der interessierte Besucher möge die Bildersuche der Suchmaschine seiner Wahl bemühen.
Deshalb glaube ich inzwischen, dass da irgendwo in der Welt ein Bandsägenwerk sein muss, welches die Dinger en gros für alle so genannten Hersteller baut, und je nach Kunde kommt ein Motor mit 250W oder mit 350W oder dieser oder jener Schalter rein.
Mal gucken, was meine Säge taugt, ich bin schon gespannt …
Donnerstag, 14. Januar 2016
Neulich, in der Werbepost des lokalen Elektronik-Möchtegern-Discounters:
Meine Meinung: geht so gar nicht.
Zum Einen das “23x”. Denn es gibt sicherlich auch Festplatten, die 100x langsamer sind. Das eigentlich tragische in diesem Kontext ist aber das “wie”. In korrektem Deutsch werden ungleiche Vergleiche stets mit “als” angestellt. Auf hohenlohisch-fränkisch muss das aber eigentlich “als wie” heißen. War wohl der Azubi am Layoutprogramm …
(ein kleiner Beitrag als Lebenszeichen, da schon Beschwerden eingetrudelt sind)
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Wie schon die vergangenen Jahre möchte ich hiermit meine Teilnahme an meinem persönlichen Projekt “Brot statt Böller” dokumentieren.
Dabei kriegt Unicef von mir über den Daumen gepeilt 10x soviel, wie ich bereit wäre, für Feuerwerk auszugeben.
So mache ich das seit ein paar Jahren. Hier die Links zu den entsprechenden Blogeinträgen von 2012, von 2013 und von letztem Jahr.
Sollte ich irgendjemand damit “angesteckt” haben, freue ich mich selbstverständlich über Kommentare!
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Herzlich Willkommen bei der letzten Freitagstextersiegerehrung des Jahres 2015!
Zunächst einmal zum Texter-Foto: das habe ich in Seifertshofen auf dem Parkplatz (!) vom Schwäbischen Bauern- und Technikmuseum Kiemele gemacht. Wenn es eine/n von euch mal in diese Ecke der Welt verschlägt: unbedingt hingehen, zumindestens aber mal kurz anhalten! Schon von außen ist das unglaublich!
Aber, zurück zum Thema. Lasst mich erstmal meinen Dank an euch aussprechen. Denn ohne Teilnehmer macht der Freitagstexter nämlich vergleichsweise wenig Spaß …
Einen herzlichen Dank an Das Bee für den großen Wagen von “Słupsk”; hätte ich nicht gegoogelt, hätte ich wohl nie erfahren, dass es die Stadt tatsächlich gibt.
Danke auch an den Herrn Kulturflaneur welcher als einziger den Panzer unter der Plane erkannt hat.
Danke dem Herrn Wortmischer, welchem angesichts des Fotos offenbar die Fernseh-Werbung (gibt’s die so noch?) der Bank mit dem S ins Gedächtnis gerufen worden ist. Und ein Dank auch ans Crailsheimerle für das Addendum dazu.
Vielen Dank auch an Frau Tonari, die Stretch-Limusinen entweder mit Schokoriegeln oder Busenblättchen verbindet.
Auch ein Dankeschön an Gulogulo für die Meinung, dass Jungs vom Schrottplatz das fernsehbekannte Chaos nur wegen der Dreharbeiten angerichtet haben.
Und wer aufgepasst hat, weiß, was nun kommt …
Wir treffen uns nämlich nächstes Jahr mit dem ersten Freitagstexter 2016 bei La Mamma (auch wenn das Boot eigentlich ein Panzer war).
Achtung, ducken, hier kommt der Pott:
Freitag, 25. Dezember 2015
Manchmal denkt man nichts Schlimmes, und dann BÄÄÄM - erwischt einen eine volle Breitseite. So zum Beispiel gestern, als mir das Stilhäschen den Freitagstexter-Wanderpokal zugeschanzt hat.
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Pokal von des Stilhäschens Blog ausging, dass alle Welt den nächsten Freitagstexter beim Wolfram zu suchen hätten. Und dieser Texter war um Weihnachten herum und geschah zu der Zeit, da der heilige Abend vorbei war. Und jedermann ging, dass er mittexten wolle, ein jeglicher zu „Strempfer bloggt“.
(N.B.: in der Bibel gabs noch keinen Genderwahn)
Freilich ist die Geschichte des Freitagstexters schon viel älter, aber das Prinzip ist seit jeher gleich:
- Der Freitagstexter fängt Freitags an
- Er erstreckt sich über einen Zeitraum von bis zu fünf Tagen, längstens jedoch bis zum darauffolgenden Mittwoch
- Der oder die Ausrichtende veröffentlicht ein Bild
- Der oder die Teilnehmer schreiben was dazu
- Teilnehmen dürfen alle, die den nächsten Freitagstexter ausrichten können
- Die Jury ist vom Ausrichtenden zu stellen und ist komplett subjektiv und nicht anfechtbar
Wohlan, denn schaut mal, was ihr mir dazu sagen könnt:
Sonntag, 6. Dezember 2015
Wer kann und freien Himmel hat, sollte jetzt die nächsten paar Tage Abends noch raus, Geminiden schauen. Lohnt sich, hab grade beim Gassigehen schon eine schöne Schnuppe gesehen!
… aha, aha, I like it … (das da halt)
Ein eiskalter Dezembermorgen mit ohne Wolken. Mit dem Hund über die knirschenden Wiesen stapfen; der Atem wird zu weißen Wölkchen.
Irgendwie fehlt aber doch der Schnee; von dem Kurzzeitchaos vom Samstag vor einer Woche ist nichts mehr zu sehen.
Ich wünsche euch allen einen schönen zweiten Nikovent!
Donnerstag, 3. Dezember 2015
1961 sagte Walter Ulbricht seinen berühmten Satz.
Und ich muss sagen:
ich hatte letzte Woche durchaus die Absicht, eine Mauer zu bauen … Das Ergebnis sieht so aus:
(an dieser Stelle bitte ich die Maurer unter meinen Lesern, ruhig zu bleiben. Ja, ich weiß, dass das so kacke ist, aber es tut was es soll …)
Dem voran ging ein kleiner Installations-Unfall, aus dem mir mein Vater bravurös und dankenswerterweise herausgeholfen hat. In der Mauer stecken nämlich Halbzollrohre, die ich mit den bisherigen Heizkörperanschlüssen auf der rechten Seite der Nische verschraubt habe. Für einfacheres Arbeiten hat mein Dad dort nach dem Abstellen der Heizung und der Demontage des alten Heizkörpers schlicht Kugelhähne montiert. Nun ist es bei Rohrverschraubungen ja so, dass man die erstmal ordentlich einhanft, dann grob festzieht und dann die endgültige Richtung per “drehen wir noch eine halbe Umdrehung weiter” festlegt. Bei den normalen Halbzollmuffen mag das ja gehen, aber nicht bei allen Kugelhähnen (beziehungsweise nicht bei allen Einbaulagen derselben).
Denn das Resultat meiner letzten Korrektur des Rücklaufrohrbogens um geschätzte 15 Grad war auf jeden Fall, dass der Kugelhahn den Klügeren gespielt und nachgegeben hat. Was wiederum dazu führte, dass ich eine Viertelstunde lang in einer ansehnlichen (Heizungs-)Wasserlache knien musste und mit dem Daumen versucht habe, das offene Rohr notdürftig abzudichten.
Was ich dabei gelernt habe?!
- traue keinem Kugelhahn
- Heizkörper-Rücklauf-Wasser ist temperaturmäßig noch auszuhalten
- der Heizkreislauf hat keinen so hohen Druck (sonst hätte das mit dem Daumen nicht geklappt)
- eine Viertelstunde kann ganz schön lang werden, wenn man mit dem Daumen irgendwo drin steckt
- die Hilfe von Fachleuten (danke, Dad!) ist Gold wert
- wo der Hahn zum Abstellen der Heizung ist
Freitag, 27. November 2015
Der letzten Geo war Werbung für 50 Jahre Singapur als Sonderveröffentlichung beigelegt.
Irgendwie kann ich das Ding nicht wegwerfen, obwohl ich in nächster Zeit wohl nicht mehr so schnell dort hin kommen werde. Was nicht heißt, dass ich nicht wollen würde!
Mit Singapur verbinden mich viele Erinnerungen an mein Praxis-Wintersemester 2001/2002 dort, und so einige der 50 ausgelobten Attraktionen kenne ich persönlich. Viel hat sich seither verändert, aber einige der Fotos in der Beilage hätte ich damals genau so auch machen können.
Ich glaube, ich werde langsam sentimental, hach …
Dienstag, 17. November 2015
Für den Fall, dass ihr das noch nicht wusstet:
um ein Kilo Kaffeebohnen unterzubringen, braucht man drei leere Illy-Kaffeedosen sowie einen nahezu leeren Bohnenbehälter einer Jura Impressa F50.