Donnerstag, 22. Januar 2009

In Memoriam Karl Heinz Ruckdeschel

Heute ist die Beerdigung meines Schwiegervaters.
Er ist am Sonntag Abend im Krankenhaus gestorben.
Im April wäre er 70 geworden.

Karl Heinz, Ruhe in Frieden! Wir denken an dich.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Selbstverarsche mit dem LG KU990 Viewty

viewty_fotosettings.jpg

In diversen Foren habe ich schon gelesen, dass die Firmware des LG Viewty ziemlich fehlerhaft sei, unter anderem würde sich das Handy nie merken, welche Auflösung eingestellt sei.
“Dummfug”, dachte ich mir.
Bis ich neulich festgestellt hab, dass mein Viewty auch nicht wirklich immer Fotos in der selben Auflösung macht.
Aber wie so oft im Umgang mit technischen Gerätschaften gilt: PEBKAC - oder in diesem Fall eben: PEBHAC, Problem Exists Between Handy And Chair.
Das Dingens stellt nämlich nix selbsttätig einfach kurz mal eben so um, sondern nur, wenn $BENUTZER irgendwas entsprechendes gedrückt hat. Genau deshalb wird auch im Kameramodus oben in der Mitte die eingestellte Auflösung angezeigt; damit $BENUTZER weiß, was das Gerät grad aufnimmt.
Merke deshalb:

  • Nach einem Panoramafoto oder einer Serienaufnahme ist 1 Megapixel eingestellt
  • Nach Aktivieren der Displayseitigen Kamera (das Icon im Foto unten in der Mitte) ist VGA (640×480) Pixel eingestellt.
  • Nach einem Bild mit einem der lustigen Rahmen ist QVGA (320×240) eingestellt.

Zugegeben, blöd, dass sich das Viewty die Fotoeinstellungen nicht merkt, aber ein Zufallsgenerator ist nicht im Spiel.

Freitag, 12. Dezember 2008

Auto des Jahres 2009

…ist der Opel Insignia.
Noch aber haben wir 2008, und da frage ich mich wie denn da schon das beste Auto für nächstes Jahr ausgewählt werden kann? Nicht, dass mich als bekennenden Opel-Fan die Insignia-Wahl wirklich stören würde; trotzdem bleibt ein schaler Beigeschmack.
Und schaut man sich das komplette “Voting Grid” auf der offiziellen COTY-Seite (wobei COTY für “Car Of The Year” steht) an, fällt einem dazu so manches auf und ein.
Da gibt es nämlich offensichtlich einige bekennende Fans unter den Juroren…. Deutschland ist dabei offenbar fest in Golf-Hand.
Wir unterbrechen den Eintrag für eine kurze Einspielung:

Treffen sich zwei Ärzte.
Sagt der eine zum anderen: “Spielen Sie Golf oder haben Sie noch Sex?”

Sehr interessant sind auch die Kommentare der Juroren, die es auf einer eigenen Seite zu lesen gibt.

Mein Fazit nach Überfliegen der Liste:
einen klaren Gewinner gibt es heuer nicht; die Leute mögen offenbar den Insignia und den neuen Fiesta und wirklich aus dem Rahmen fällt heutzutage kein Wagen mehr.
Zumal ein Privat-Opel-Fahrer keinen Golf wählen würde und ein Privat-Golf-Fahrer keinen Opel.

Von daher also eigentlich ein echter Erfolg für den Insignia - denn es gibt ja tatsächlich sehr viel mehr VWs auf den Straßen als Opels.

Just my 2 cents.

Samstag, 22. November 2008

Commuter Cars Tango: ein Elektroauto mit Pfiff

commuter_cars_tango.jpg

Ich fahre jeden Werktag morgens ins Geschäft und abends wieder heim. Am Wochenende gehe ich nach Crailsheim oder nach Dinkelsbühl zum Einkaufen.
Fahrten über 20km sind für meinen Corsa deshalb die absolute Ausnahme.
Für so ein Nutzungsprofil würde es definitiv auch ein Elektroauto tun.
Sehr gut gefallen würde mir da ein Tango von Commuter Cars, wenn ich denn das nötige Kleingeld dazu hätte (der kostet nämlich über 100 000 US$).
Denn der Tango räumt mit so einigen Vorurteilen kräftig auf, von wegen Elektroautos sind schwer (okay, das ist der Tango tatsächlich) und schwerfällig (das ist er definitiv nicht) und sehen aus wie irgendwelche elektrifizierte Serienmodelle (tut der Tango auch nicht).
Ein paar Zahlen von der Commuter-Cars-Homepage:

  • Die beiden Elektromotoren des Tango bringen zusammen über 1350Nm Drehmoment. Ein aktueller Golf-VI-2.0 TDI mit 81kW hat grade mal 250Nm - und der ist ja auch nicht gerade lahm.
  • von 0 auf 96km/h (0 auf 60 Meilen pro Stunde) braucht der Tango knapp 4 Sekunden. Der Vergleichs-Golf liegt bei fast 11 Sekunden.
  • Die Viertelmeile gelingt dem Tango in 12 Sekunden. Ich hab nur die Daten für einen 4er Golf 1.9 TDI gefunden; der braucht dafür 5 Sekunden länger.
  • Das Auto ist 12cm schmaler (!!) als eine Honda Goldwing
  • George Clooney hat sich den ersten Tango gekauft.

Hier gibt es ein Youtube-Video von AutoMotorSport-TV, in welchem der Tango vorgestellt wird.

Wenn nun noch jemand die Sache mit dem Laden ökologisch sinnvoll in den Griff bekommt, werden Elektroautos wirklich interessant. “Kannst du mich mal überbrücken” geht mit so einem Tango nämlich nicht, und für den Strom zum Laden Öl oder Kohle zu verbrennen, verlegt die Umweltverschmutzung nur an eine andere Stelle.

Donnerstag, 6. November 2008

Onkel ist heute dasselbe wie Oheim…

…sagt der Wikipediaeintrag zum Thema. Im Wiktionary erfährt man überdies, dass Onkel ein männliches Substantiv ist, und dass es neben dem Onkel ersten Grades auch einen Onkel zweiten Grades gibt.
Auf Spanisch heißt Onkel tio, auf Französisch oncle und auf Englisch uncle.

Das deutsche Wort Onkel stammt aus dem Französischen, und die Franzosen haben das aus dem Lateinischen, nämlich von avunculus. Interessanterweise unterscheiden die Lateiner dabei zwischen dem Onkel mütterlicherseits (das ist der “avunculus”) und dem Onkel väterlicherseits (der würde “patruus” heißen). Dazu passt, dass früher bei uns nur der Bruder der Frau als “Oheim” bezeichnet wurde.

“Onkel werden” ist ein bisschen wie “Volljährig werden” ein passiver Vorgang, denn selbst tut man dabei typischerweise recht wenig.
Es ist was Einmaliges im Leben (okay, man kann später noch ein oder mehrere Mal zusätzlich Onkel werden; aber den Schritt vom “nicht-Onkel” zum “Onkel”, den gibt es nur ein einziges Mal — und nebenbei bemerkt auch nur für Jungs).

An dieser Stelle unterbrechen wir die Sendung für einen Witz:

Da sitzt ein junger Mann in der Kneipe und bestellt sich einen Schnaps nach dem anderen und schüttet sich das Zeugs so schnell wie möglich in den Hals. Dabei macht er einen sehr sehr betrübten Eindruck.
Der Wirt kann das nicht wirklich lange mit ansehen, und fragt den jungen Mann:
— “Hey, was ist denn mit dir heute los? Warum saufst du denn so?”
“Ach, ja, vorhin hat mein Schwager bei mir angerufen.”
— “Ja und, was hat er dir gesagt?”
“Dass seine Frau ein Kind auf die Welt gebracht hat.”
— “Also deine Schwester?”
“Genau.”
— “Ja aber das ist doch ein Grund zum Feiern und nicht zum Trübsal blasen!”
“Doch.”
— “Warum denn das?”
“Weil er nicht gesagt hat, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist - jetzt weiß ich nichtmal, ob ich Onkel oder Tante geworden bin………..”

“Onkel werden” fühlt sich auch “irgendwie komisch” an, es gibt aber keine riesige merkliche Veränderung.
Es ist eben kein Sprung ins Wasser.

Was aber soll dieser Blogeintrag nun?

=> Ganz einfach; gestern (am 05.11.2008) bin ich selbst erst- und einmalig und unwiderruflich Onkel geworden!

Viele herzlichen Glückwünsche, Eva und Sven, und herzlich willkommen auf der Erde, Leander!

Mittwoch, 5. November 2008

Barack Obama wird nächster Präsident der USA

…vermelden seit kurz nach 5 Uhr heute morgen deutscher Winterzeit alle möglichen Medien — sogar der Heise-Newsticker und das Wired-Magazin.

Ich persönlich finde das gut; wo selbst die Kinder auf den McCain-Veranstaltungen - nach dem Grund ihrer Anwesenheit gefragt - etwa gemeint haben “Ich unterstütze John McCain, weil Obama noch nie im Krieg war”. (das kam ganz genau so auf KiKa in Logo).
Amerika darf gerne mitkriegen, dass auch (und vielleicht sogar vor allem?) ein Präsident ohne solcherlei Erfahrungen die bessere Wahl ist.

Wobei Barack Obama einen harten Job haben wird, nach dem Scherbenhaufen, den ihm der Ruinator Schorsch Dabbeljuh hinterlassen hat.

<Spaß>Ist so auch besser für McCain; soll der sich lieber um sein Pommes-Imperium kümmern.</Spaß>

Dienstag, 21. Oktober 2008

Quantenkryptographie

…um auch mal ein schlaues Wort als Überschrift zu haben…
Wie ich gerade auf wired.com gelesen habe, wird die Quantenkryptographie (QK) wohl eher keinen großen Durchbruch schaffen (hier der Artikel). Und zwar nicht, weil sie zu knacken ist - nein, eine per QK verschlüsselte Verbindung kann wegen Heisenbergs Unschärferelation prinzipiell nicht abgehört werden - sondern weil die grundsätzlichen Probleme wo ganz anders liegen:

Eine Ver- und Entschlüsselung ist immer eine Art Kette. Und diese Kette ist genau so stark, wie ihr schwächstes Glied. Grob verdeutlicht wäre so eine QK-Strecke ein Stück Hochseetanker-Ankerkette und der Rest davor und dahinter eine Art Schlüsselkettchen. Und dafür tut’s “normale” Kryptographie genauso….
    der Wolfram.

Freitag, 26. September 2008

Warum ist Bio-Kaffee meistens fertig gemahlen?

espresso.jpg

Jedes mal, wenn ich einkaufen gehe, wundere ich mich über zwei Dinge:

  • Das Regal für ganze Bohnen ist randvoll - aber es gibt keinen mit BIO- oder TransFair-Siegel
  • Im Regal mit dem gemahlenen Kaffee gibt dafür einige

Warum nur findet man in einem normalen Supermarkt so schwer ökologisch weniger bedenklichen Kaffee für den Vollautomat?
Und warum gibt’s das Bio-Siegel überhaupt? Sollte das eigentlich nicht selbstverständlich sein?

(Bild stammt von den WikiCommons)

Dienstag, 16. September 2008

Panoramio

Weil ja unsere Gemeinde im Netz chronisch unterrepräsentiert ist, habe ich mich mal dran gemacht und ein paar Fotos von Kreßberg bei Panoramio eingestellt (ja, ich weiß, sind noch nicht viele…).

Hier ist meine Panoramio-Benutzerseite.

Vielleicht wird diese Ansicht in den Google Maps (oder auch in Google Earth) irgendwann mal besser….

Samstag, 9. August 2008

Spaß beim Einkaufen/Shoppen

Grundsätzlich ist ja Einkaufen für Mann eher Stress. Mann kauft generell eher ein, wohingegen Frau eher shoppt.
Shoppen — so meine ich herausgefunden zu haben — bedeutet, das komplette Angebot mehrerer Ladengeschäfte zu sichten und alles, was ansatzweise zu gebrauchen ist, gegen schnödes Geld einzutauschen. Ein Einkaufszettel verbietet sich beim Shoppen quasi schon von selbst.
Ein Einkauf durch Mann sieht eher so aus, dass stur alles auf dem Zettel stehende so schnell wie möglich in den Wagen gepackt wird. Im Falle von Elektrogroßmärkten informiert sich Mann vorab, was es denn genau im Angebot gibt. Der eigentliche Einkauf wäre eine Sache von 5 Minuten, wenn da nicht immer diese Schlange an der Kasse wäre - länger braucht Mann normalerweise nicht, um (Hier Artikelname einsetzen) zu suchen, einen (Hier Artikelname einsetzen) vom Stapel abzugreifen und anschließend damit in Richtung Ausgang zu verschwinden.

Aber das wollte ich ja eigentlich gar nicht erzählen…

Nun gibt es so lustige Sachen wie den Lidl Hack, aber nicht jeder ist ja so ein pöser Haxor wie Hoohead.
Ich für mich gönne mir in jüngster Zeit öfters mal folgenden Spaß:

In diversen Läden haben die Mitarbeiter die Anweisung, den Kunden - so dieser mit EC- oder Kreditkarte bezahlt - nach dem Einkauf mit seinem Namen anzusprechen.
Sowas finde ich ja komplett daneben, wenn jemand, den ich überhaupt nicht kenne, probiert, von der EC-Karte meinen Namen runterzubuchstabieren um mich damit anzusprechen.
ABER: Meist haben die Leute auch ein Namensschild anstecken (zumindest im Supermarkt ist das beinahe die Regel). Und da freue ich mich immer wieder, wenn die Dame zu mir sagt “Danke, Herr Strempfer” und ich dann mit “Bitteschön, Frau Maier” antworten kann. Die rechnen damit nämlich überhauptgarnicht und bekommen eine richtig schöne gesunde Gesichtsfarbe… :-)

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