Montag, 16. November 2009
Einer der Lieblingszungenbrecher meiner Großmutter geht wie folgt:
Schellet ’se net an sellera Schell, selle Schell schellt net. Schellet ’se an sellera Schell, selle Schell schellt.
Auf Hochdeutsch: Läuten Sie nicht an dieser Glocke; die ist kaputt. Läuten Sie an jener Glocke; die tut.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
…die einzige Ampel in ganz Kreßberg steht in Bergbronn.
Und wenn wir schon dabei sind Google Maps zu verlinken, hier gleich noch die (mir bekannten) Wassertürme Kreßbergs (auch alles Google-Maps-Links):
Sonntag, 25. Oktober 2009
Gestern Nachmittag und Abend haben wir offenbar einen schwerwiegenden Fehler begangen:
Wir haben die Fenster aufgemacht.
Weil so schön Wetter war.
Vor dem Einschlafen habe ich dann noch 15 der Drecksviecher platt gemacht, Andrea auch noch ein paar. Trotzdem hat es uns heute Nacht alle deftig erwischt.
Warum waren fast den ganzen Sommer über kaum welche da und jetzt auf einmal raue Massen?
(das Foto ist von den Wikimedia Commons)
Dienstag, 20. Oktober 2009
Wir schreiben den 19. Oktober Anno Domini 2009; kurz nach 7 Uhr morgens. Es ist kalt. Arschkalt. In Waldtann.
Weitere Hintergrundinfo zum (–sorry — wirklich übel schlechten Handy-)Bild:
Ich habe mir vor ungefähr 10 Jahren beim Elektronikversand diesen In-Out-Thermometer eigentlich für meinen Corsa A gekauft. Ich hatte aber nie die Muse, das Teil tatsächlich auch ins Auto reinzubauen.
Um vorab zu testen, ob das Dingens auch tut, was es soll, habe ich den Thermometer damals testhalber im Bad auf ein Regal gestellt und den Fühler dezent durchs Dachfenster rausgeworfen.
Und seither steht das Dingens dort und zeigt mir brav morgens an, wie kalt es zehn Meter über dem Boden auf der Nordseite sein kann. Die Temperatur hat als schlicht gar nichts mit einer amtlichen Messung zu tun; sie sagt aber recht gut, welche Jacke man anziehen sollte.
Meistens stimmt die Temperatur; es kann nur sein, dass mal eine Katze auf dem Außentemperaturfühler sitzt. Das merkt man im Winter aber sofort…
:-)
Dienstag, 29. September 2009
…per “Infopost an alle Haushalte” eine Merkbefreiung zustellen lassen.
Wer damit nix anfangen kann: hier in der Wikipedia und hier auf Telepolis gibt es mehr Infos.
Nur so eine Idee…
Mittwoch, 9. September 2009
Sonntag, 2. August 2009
Hatte heute etwas Zeit und dachte mir, ich grase den Astra Digital mal neu ab, in der Hoffnung es wäre entweder was neues oder was interessantes dazugekommen.
Sagt man dem Receiver, er soll von vornherein überhaupt nur unverschlüsselte Programme in die Liste aufnehmen, dann steht der Zähler anschließend dennoch deutlich bei 400 Sendern.
Und das ist fast ausschließlich kompletter Schrott.
Ich habe anschließend alles offensichtlich unbrauchbare (lohnen sich eigentlich die ganzen 0900-Transponder wie “Weiber TV” und “Uschis Schwestern” (vermutlich mit Deppenapostroph) und “Liebeskanal” wirklich?!?!) und alle Shopping-Kanäle gelöscht, das Programm mit der größten Nummer ist nun die 103 oder so.
So viele sind das aber auch nur, weil ich einige englisch-, französisch und spanischsprachige Nachrichtensender dringelassen habe und die ganzen regionalen Dritten auch nicht löschen wollte.
Man stelle sich vor: es gibt tatsächlich einen Sender der sich “WDR Bielefeld” nennt – wo doch alle Welt weiß, dass es Bielefeld gar nicht gibt…
Was bin ich da froh, dass ich Kinder habe; denn deshalb läuft bei uns üblicherweise der KiKa, und dadurch werde ich automatisch von dem ganzen Dreck verschont.
Kein Wunder, dass unsere Nadelbäume an dem Programm zugrunde gehen. Siehe hierzu das hier (bis etwa in die Mitte der Seite nach unten scrollen)
Auch froh bin ich, dass ich einen Receiver mein Eigen nennen darf, bei dem das Löschen noch halbwegs gut funktioniert. Wer mal ein Billig-Produkt aus dem Hause Schwaiger einrichten musste, weiß, was ich meine…
Freitag, 24. Juli 2009
Heute früh musste ich wieder frisch feststellen, dass in jeder Katze auch nur ein Mensch steckt.
Weil nämlich das ist ja so:
- Katze an sich tendiert dazu, Haare abzugeben.
- Katze an sich zeigt auch so einen gewissen Hang zur Reinlichkeit.
Nun kollidieren (wie jeder Katzenfreund weiß) diese zwei Tatsachen gelegentlich unschön dahingehend, dass der Katze von Welt die beim Reinemachen gevesperten Keratinfäden irgendwann zu viel werden und sie das Gewölle eulengleich und unter Einsatz des kompletten Körpers wieder von sich gibt.
Äußerst zuverlässig und sehr gerne auf textilen Untergründen.
Zugegeben: es ist bei uns jetzt vielleicht nicht ganz so extrem wie bei der Creezy (zumal wir auch gar keine roten Badvorleger haben), aber so alle paar Tage findet man doch wieder irgendwo ein Fleckchen.
Meistens morgens nach dem Aufstehen, und meistens nicht mit den noch in der Hochlaufphase befindlichen Sehorganen sondern mit einem Fuß. Hilft zwar beim Wach werden, macht aber keine gute Laune für den Tag…
Katzen wissen einfach nicht, wann sie aufhören müssen. Genau wie die Jungs und Mädels, die gerne mal testen, wie viel Alk sie vertragen können.
Könnte sich nicht mal ein Politiker um solche dringenden Sachen kümmern, anstatt irgendwelche Alkoholverbote auszusprechen, sinnfreie Stoppschilder aufzustellen oder dem Klima zu verbieten, sich zu erwärmen?
Ich rufe dazu auf, ein Katzenhaar-Kotzverbot im Grundgesetz zu verankern oder wenigstens die Aufnahme von Katzenhaar auf eine den Katzen-Verdauungstrakt zuverlässig passierende Menge zu reduzieren!
Und die Polizei muss bei jeder Katze, die sie anhält, einen Haartest machen. (Gibt es dafür eigentlich Röhrchen? Können Katzen eigentlich pusten??!?!?)
Und wenn bei Katze zu viel Haar festgestellt wird, dann muss sie eine Nacht in einer gefliesten und mit hochdruckreinigerfreundlichem Abfluss versehenen Brechkammer verbringen; mit ihrer Maus darf sie dann nicht mehr weiterlaufen und muss sie liegen lassen.
Wird bei Katze wiederholt zu viel Haar festgestellt, bekommt sie drei Monate Teppichverbot.
Und…
:-)
JA, ich mag die Viecher…
Samstag, 18. Juli 2009
…da habe ich doch glatt mein einjähriges Blog-Jubiläum verpasst!
Denn am 9. Juli 2008 habe ich meinen ersten Blog-Eintrag online gestellt!
Es hat mir aber auch keiner meiner wenigen Leser gratuliert; da sieht man mal wieder, wie wenig hier los ist.
Egal, ich trink dann mal nachträglich noch eines auf mich; vielleicht esse ich ja auch einen Rhabarberkuchen dazu…
Cheerio,
der Wolfram.
Sonntag, 21. Juni 2009
Mir scheint, der Natur ist vollkommen egal, was mit den Menschen um sie rum passiert; sie strengt sich immer gleich an. Jetzt, zu Sommeranfang natürlich ganz besonders.
Hier sehen wir den Wächter des Gartens. Ich habe aber so den dumpfen Verdacht, dass er seinen Job nicht immer absolut korrekt ausübt…
Weiß-Grau gescheckter Falter auf Haselnussblatt (Vogelkot-Mimikry).
Biene beim Tanken an einer Blüte.
Diese Dinger sind deutlich größer als eine Männerhand. Geruchlich unauffällig, aber optisch spektakulär.
Und eine Glockenblume wollte auch unbedingt noch fotografiert werden. Im Bild einer ihrer vielen vielen Blütenkelche.