Die Funktionen, die nun beschrieben werden, werden wohl in den meisten Fällen zusammen
mit Compilern benutzt, aber im Prinzip kann jedes Programm von Arachnophilia
aktiviert werden und Werte zurückgeben.
Die Aktivierung von Programmen von Arachnophilia aus benutzt eins von zwei Systemmakros,
abhängig von den Anforderungen:
- Das erste Makro ist eher für Compiler gedacht, die möglicherweise Fehlermeldungen zurückgeben.
[SystemExec:arg] führt dazu, dass ein Programm mit optionalen Argumenten
gestartet wird. Hier ist ein typischer Makrotext für dieses Kommando:
[Save][SystemExec:g++ [FileName]]
Mit diesem Makro wird die momentan angezeigte Datei an ihrem schon festgelegten Speicherort gespeichert,
dann wird ein beliebter C++-Compiler gestartet, wobei der Dateiname als Argument
übergeben wird (Denken Sie daran, dass Arachnophilia-Makros verschachtelt
werden können!). Wenn der Compiler irgendwelche Fehlermeldungen produziert,
werden Sie unten im Dokumentenfenster aufgelistet und der Cursor wird automatisch
auf die erste als fehlerhaft gemeldete Zeile platziert. So ungefähr:
Das obige Makro könnte zum Beispiel für interaktives Programmieren eingesetzt werden —
nach ein paar änderungen am Quellcode würde der Programmierer das Makro mit einer Tastenkombination
starten. Wenn Fehler gemeldet würden, könnten sie interaktiv beseitigt werden
(das "Feedback-Panel", das im Bild oben gezeigt wird, kann angeklickt werden,
um mit dem Cursor zu jeder fehlerhaften Zeile zu springen), und dann könnte das Makro erneut aktiviert werden.
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Ein anderes Makro — [SystemConsole:arg] — ist dazu eher geeignet, wenn Rückmeldungen
vom Programm nicht so sehr gewünscht sind und ein Terminal-Fenster gebraucht wird.
Hier sind zwei Beispiele:
(Linux/Unix) [SystemConsole:bash -i]
(Windows) [SystemConsole:cmd /k]
Diese Befehle starten mit einem einfachen interaktiven Terminal Kommandozeileninterpreter
in einem eigenen Fenster auf den jeweiligen Plattformen, um Eingaben/Ausgaben zu handhaben.